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Fräulein Toni und Er” – Musik der 20er bis 40er Jahre zwischen Hamburg und Haiti

(03.02.2014)
Flotte Rhythmen und freche Texte, Lieder von der großen Liebe und dem kleinen Spaß zwischendurch – das sind „Fräulein Toni & Er“ mit Musik um die wilde und goldene Zeit der 20er bis 40er Jahre. Mit Klavier und Gesang fangen sie das mondäne Lebensgefühl dieser Zeit ein und präsentieren es mit einer Brise Meer.

03.02.2014, 19 Uhr, Lichtwarksaal

„Fräulein Toni und Er“ – Musik der 20er bis 40er Jahre zwischen Hamburg und Haiti

„Fräulein Toni & Er“ aus Hamburg spannen mit ihrem musikalischen Programm einen weiten Bogen um die Welt und bleiben dennoch dem Norden und der Küste treu. So erklingen nicht nur deutsche Klassiker wie „Was will der Mann da auf der Veranda?“ sondern auch Songs von Gershwin und Trénet. Das Meer mit seinen Geschichten taucht das Ganze Programm in nordisches Licht, mal mit alten Gesichtern wie Hein Mück, mal mit scheinbar Neuem.

Hendrik Riehemann, Gesang und Moderation
Antonia Krödel, Klavier

Eintritt frei. Anmeldung erbeten (040-34 45 64 – veranstaltung@carltoepferstiftung.de)

Lichtwarksaal
Neanderstraße 22
20459 Hamburg

www.carltoepferstiftung.de

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Hamburg Museum – Hamburg im Griff Napoleons

(12.02. und 13.02.2014)
Ein literarisch-musikalisches Programm zur Franzosenzeit im Hamburg Museum. Die  französische Besatzung Hamburgs zu Beginn des 19. Jahrhunderts zählt zu den einschneidensten Ereignissen der Stadtgeschichte. Am 26. und 28. November präsentiert das Hamburg Museum anlässlich des 200. Jahrestages der Ereignisse eine einzigartige Aufführung. In einer spannenden Reise nehmen der Schauspieler Oliver Hermann und der Musiker Markus Voigt die Zuschauer mit zurück in jene Epoche, in der Hamburg jahrelang von französischen Truppen besetzt war – die „Franzosenzeit“.

Die Zuschauer werden Zeugen, wie die Stadt gegen die anrückenden alliierten Preußen und Russen zur Festung ausgebaut wird und sowohl Einwohner, als auch Besatzer im eisigen Winter 1813/14 versuchen, in Hunger, Kälte und Krieg zu überleben.

Fast neun Jahre waren Anfang des 19. Jahrhunderts tausende von Soldaten und Offizieren unterschiedlicher Nationen in den Häusern und Wohnungen auf zum Teil engstem Raum bei den Hamburgern einquartiert. Wie es in diesen Zwangsgemeinschaften zuging, welche zum Teil kuriosen, oft aber auch belastenden Situationen unsere Vorfahren erlebten, schildern die beiden Künstler lebendig anhand von Berichten, Briefen, Tagebüchern und Liedern damaliger Zeitgenossen.

Ein literarisch-musikalisches Programm mit Oliver Hermann und Markus Voigt am Mittwoch, 12.2., 18 Uhr und Donnerstag, 13.2., 20 Uhr

In einer spannenden Reise nehmen der Schauspieler Oliver Hermann und der Musiker Markus Voigt die Zuschauer mit zurück in eine fast vergessene Epoche unserer Stadt, in der Hamburg jahrelang von französischen Truppen besetzt war – die „Franzosenzeit“.

Eintritt: 12,- € / erm. 8,- €

Vorverkauf an der Tages- und Abendkasse des Museums.

Dauer: 70 Min. /für Gruppen geeignet ab Klasse 8 /

Info und Anmeldung beim Museumsdienst unter: 040/ 428131-0

Hamburg Museum / Museum für Hamburgische Geschichte
Holstenwall 24
20355 Hamburg

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St. Katharinen: „Aktuelle Stunde“

(04.02.2014)
Die neue Veranstaltungsreihe „Aktuelle Stunde“ soll Gelegenheit geben, aktuelle Themen unserer Stadt im kirchlichen Raum zu diskutieren. Die Termine werdendaher kurzfristig festgelegt und im Internet veröffentlicht.

Zusammen mit der Evangelischen Akademie der Nordkirche diskutieren wir am 4. Februar das Thema „Die Stadt, der Protest und die Gewalt – Ein Podiumsgesprächzu Hintergründen und Perspektiven“:

Kurz vor Weihnachten eskalierte die Gewalt. Hunderte Verletzte waren die Bilanz einer aus dem Ruder gelaufenen Demonstration zum Erhalt des Kulturzentrums Rote Flora. Das Podiumsgespräch fragt zunächst nach Ursachen und Hintergründen. Welche Rolle spielen dabei Mechanismen der Exklusion und Fragen der Gerechtigkeit? In einem zweiten Schritt geht es um politische Perspektiven. Was muss geschehen, um die aktuellen Konflikte (nicht nur um die Rote Flora) auf friedliche Weise zu lösen? Wer kann wie dazu beitragen, dass mehr Dialog möglich wird?

Gesprächspartner sind Wolfgang Kraushaar (Politikwissenschaftler) und Steffen Jörg (Gemeinwesenarbeit St. Pauli e.V.), angefragt ist außerdem Gerhard Kirsch (Gewerkschaft der Polizei).

Hauptkirche St. Katharinen
Katharinenkirchhof 1
20457 Hamburg

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Wörterbuch des technokratischen Unmenschen

(07.02.1014)
Im heute allgemein verbreiteten Neusprech sind zeitgemäß klingende Schlag-Worte die Transportmittel dehnbarer Botschaften. Es handelt sich oftmals um Begriffe, die noch vor wenigen Jahren auf berechtigten und inhaltlich gefestigten Ansprüchen gründeten, wie zum Beispiel »Kreativität«, »Persönlichkeit« oder »Nachhaltigkeit«. Das hier nun vorliegende, über siebzig Stichworte fassende Wörterbuch des technokratischen Unmenschen soll dazu verhelfen, eine längst überfällige Sprachkritik unserer Gegenwart mit anzustimmen, einer Gegenwart, die nicht den Beratern und Verkäufern einer geschlossenen technokratischen Zukunft überlassen werden darf. Pierangelo Maset verfasste das WTU in dem Bewusstsein, dass Aufklärung mit Sprache beginnt und verworrene Verhältnisse immer noch entwirren kann.

Pierangelo Maset war Mitglied der ersten deutschen Rap-Band Dr. Misch, veröffentlichte zahlreiche Beiträge zur Kunstvermittlung und unterrichtet seit 2001 als Professor für Kunst und ihre Vermittlung an der Leuphana Universität Lüneburg. Sein Erstlingsroman Klangwesen erschien 2005 zwei Jahre später folgte Laura und die Tücken der Kunst (2007) und Geistessterben. Eine Diagnose (2010) wurde für den Deutschen Buchpreis nominiert. Seit 2006 ist er Chefredakteur der Kulturzeitschrift Das PLATEAU. 2013 erschien das Wörterbuch des technokratischen Unmenschen.

Wörterbuch des technokratischen Unmenschen
Autorenlesung und Gespräch mit Pierangelo Maset

Moderiert von Rahel Puffert

am Freitag, den 07.02.2014 um 19 Uhr
im Ledigenheim Rehhoffstraße
Rehhoffstraße 1-3, 20459 Hamburg

Eintritt auf Spendenbasis!

Ros e.V.
Rehhoffstraße 1
20459 Hamburg
Kontakt: reh@dasros.de

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Ausstellung im Westwerk: Renvoi Miroirique

(17.01.-02.02.2014)
Gespiegelte Rückwerfung – Unter diesem von Marcel Duchamp geprägten Begriff stellt der Hamburger Konzeptkünstler Till F.E. Haupt in der zweiten Januarhälfte im Westwerk aus. Dabei ist „Renvoi Miroirique“ nicht nur der Arbeitstitel einer gerade entstehenden Video-installation. Vielmehr nutzt Haupt sein Verständnis des Duchampschen Begriffs für die Konzeption der Ausstellung:  „Es geht um das Verhältnis von Abbild, Spiegelbild und Wirklichkeit, ebenso um das Verhältnis zwischen künstlerischer Intention und Umsetzung. Darüber hinaus verstand Duchamp Renvoi Miroirique als Methode, den Ausgang zukünftiger Ereignisse vorherzusehen.“

Seit Mitte der 90er Jahre entwickelte Till F.E. Haupt – ausgehend von der Handlungskunst der 70er – eine individualisierte Form der Real Life Kunst, die er „subsoziale performance“ nennt. Dabei handelt es sich um verschiedene konzeptuelle Ansätze, die alle mit Lebensentwürfen, Lebenskunst und kreativer Problemlösung zu tun haben: z.B. „persons marketing“, „Musterverträge für zwischenmenschliche Beziehungen“, „Liebeskummer-Versicherung“, „Agentur zur Abwendung der Kausalität des Schicksals“, „Aussteigerprogramm für Kapitalisten“ und so genannte „real life projects“ – wie z.B. die aus fünf Würfeln bestehende „Real-Life L.A.B.“. Die Arbeit war zuletzt als Planungswürfel der Bürgerinitiative „Unser Areal“ vor der alten Rindermarkthalle in Hamburg zu sehen. Seit fast zwanzig Jahren entsteht „Days In A Life“, eine seit 1995 mit großer Disziplin täglich fortgesetzte Foto-Dokumentation. „Wenn Till Haupt sich selbst dokumentiert, so trifft nicht nur der Wittgensteinsche Satz ‚Ich bin meine Welt’ zu, sondern die besondere Form, in der Fixpunkte und Wege eine gleichermaßen hohe Bedeutung erhalten, legt den Begriff des Nomadischen nahe. (…) Es gibt Orte und es gibt Zeit, aber es gibt keine Geschichte, die rekonstruierbar oder ablesbar wäre“ beschreibt die Kuratorin Hanne Zech für das Neue Kunstmuseum Weserburg in Bremen diese zentrale Arbeit des Künstlers.

Haupt versteht seine künstlerische Profession als Handwerk zur Bewältigung und Entwicklung von alternativen Lebensmodellen und seine Kreativität als Mittel, Probleme zu lösen oder dabei zu beraten. Wenn er dies nicht direkt über seine Kunst tut, dann im übertragenen Sinn, wenn er künstlerischen und sozialen Raum in seinem Umfeld stärkt, wie etwa in Form seines Engagements für den Verein und die Genossenschaft des Gängeviertels und im Netzwerk „Recht auf Stadt“. Aus dieser Haltung heraus entstehen neben Objekten und Dokumentationen immer wieder Ideen und Aktionen, die den Mikrokosmos Till Haupt zum öffentlich sichtbaren und offenen Experimentierfeld machen. Till F.E. Haupt, Jahrgang 1970, lebt und arbeitet seit 24 Jahren in Hamburg.

Öffnungszeiten:
Dienstag – Freitag: 15–19h
Samstag & Sonntag: 12–16h

Westwerk
Admiralitätstraße 74
20459 Hamburg

www.westwerk.org
www.tillhaupt.de